Wegen dem langanhaltenden Winter stellt die Gemeinde Dänikon auf den Gemeindestrassen auf einen reduzierten Einsatz von Streusalz um.
Die steilen Strassen- und Gehwegabschnitte sowie die Kreuzungsbereiche werden ab sofort beim Einsatz von Streusalz prioritär behandelt.
Der Gemeinderat bittet die Verkehrsteilnehmer, sich an die winterlichen Strassenverhältnisse anzupassen und mehr Fahrzeit einzuberechnen.
Gemäss Pressemitteilung des Kantons Zürich vom 11. Februar 2010 gilt der reduzierte Winterdienst ab sofort auch auf den Kantonsstrassen.
Die Salzknappheit in Europa zeigt nun auch Auswirkungen im Kanton Zürich: Ab sofort wird der seit einigen Tagen in den Gemeinden praktizierte reduzierte Winterdienst auf die Kantonsstrassen ausgeweitet. Auf den Autobahnen ist der übliche Winterdienst bis auf weiteres gewährleistet.
Somit werden die rund 1'400 Kilometer Kantonsstrassen nicht mehr gesalzen, sondern nur noch mit dem Schneepflug geräumt. Salz oder Splitt wird nur vereinzelt ausgebracht.
Für die Verkehrsteilnehmenden bedeutet dies, dass sie die Fahrgeschwindigkeit den aussergewöhnlichen Strassenverhältnissen anpassen – also nicht nur eine markante Reduktion der Geschwindigkeit, sondern auch eine deutliche Vergrösserung des Abstands zum vorderen Fahrzeug sowie vorausschauendes Fahren.
Neben der wintertauglichen Fahrzeugausrüstung sollten die Fahrzeuge – insbesondere in den höher gelegenen Regionen – auch mit Schneeketten ausgerüstet werden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass auf gewissen Kantonsstrassen ein Kettenobligatorium eingeführt
werden muss.
Der reduzierte Winterdienst kann auch auf die Verkehrsführung Auswirkungen haben. So ist nicht auszuschliessen, dass aus Sicherheitsgründen auf einzelnen Streckenabschnitten zeitweise Einschränkungen wie Einbahnverkehr oder Totalsperrungen angeordnet werden müssen.